Grafikdesign und die 5 grössten Unterschiede zum Webdesign

Grafikdesign beinhaltet die Erstellung visueller Inhalte zur Vermittlung von Botschaften. Grafikdesigner benutzen visuelle Hierarchien und Seitenlayout-Techniken, Typografie und Bilder, um den spezifischen Bedürfnissen der Benutzer gerecht zu werden.

Sie konzentrieren sich dabei auf die Logik der Anzeige von Elementen in interaktiven Designs, um so die Benutzererfahrung zu optimieren.

Grafikdesign ist emotionales Design

Auch wenn das digitale Zeitalter das Gestalten mit interaktiver Software beinhaltet, geht es beim Grafikdesign immer noch um uralte Prinzipien. Entscheidend für den Erfolg eines Designs ist es, sofort den richtigen Nerv der Benutzer zu treffen.

Ein Grafikdesigner sollte über ein solides Verständnis der Farbtheorie verfügen und wissen, wie wichtig die richtige Wahl des Farbschemas ist. Er sollte auch ein Auge dafür haben, wie die Elemente zur Stimmung, zum Ton (z.B. serifenlose Schriftarten für Aufregung und Freude) und zur Gesamtwirkung passen und er muss darauf achten, wie die Emotionen der Benutzer sich ändern, wenn sie z.B. von einer Landing Page zu einem Aufruf zum Handeln (CTA) geführt werden.

Mit Blick auf die Psychologie der Benutzer sind einige besonders gewichtige Überlegungen zum Grafikdesign zu beachten:

  • Symmetrie und Balance (einschliesslich Symmetrietypen)
  • Muster
  • Das Goldene Verhältnis (d.h., die Proportionen 1:1,618)
  • Die Drittel-Regel (d.h., wie die Augen der Benutzer ein gutes Layout erkennen)
  • Typografie (von der Schriftwahl bis zur Schriftstärke)

Unterschiede von Grafikdesign vs. Webdesign

1. Webdesign ist ein dynamisches Medium

Der Druck ist ein physisches Medium, bei dem die Benutzererfahrung tendenziell linear ist.

Der Vergleich von Webdesign und Grafikdesign ist wie der Vergleich eines iPads mit einem Gemälde. Beide können Ihnen wunderschöne Bilder zeigen, aber das eine ist interaktiv und das andere bringt Ihnen nur eine Begleitung durch Sicherheitspersonal zur Tür, wenn Sie es beispielsweise in einem Museum anfassen.

Grafikdesign hat seinen Ursprung im Printbereich. Ob es sich um ein Zeitschriftenlayout oder ein Kinderbuch handelt, gedruckte Materialien sind in der Regel weniger interaktiv als ihre digitalen Gegenstücke.

2. Webdesigner beschäftigen sich mit Ladezeiten und Dateigrössen

Es ist nicht Freddy Krüger, der Webdesigner nachts wach hält – monströse Dateigrössen sind es, die sie heimsuchen.

Bei Webdesignern geht es um neue Ideen und die Ästhetik der Website, aber es geht auch um Optimierung. Die Bilder, die bewegten Grafiken, Animationen und anderen grafischen Elemente sollten gut aussehen und klein genug sein, um schnell auf allen Geräten geladen werden zu können. Lange Ladezeiten führen zu einer schlechten Benutzererfahrung und hohen Absprungraten (Bounce-Raten).

Die einzige Zeit, in der sich Grafikdesigner um die Grösse Ihrer Designs kümmern, ist, wenn sie versuchen, das riesige Werbebanner in ihrem Kleinwagen unterzubringen.

3. Webdesigner haben typografische Hürden zu überwinden

Grafikdesigner können fast jede Schriftart verwenden, ohne sich allzu viele Gedanken darüber machen zu müssen, wie diese im Endprodukt dargestellt wird – solange der Drucker gute Arbeit leistet. Webdesigner müssen sich jedoch immer überlegen, wie der Text auf verschiedenen Bildschirmgrössen und in verschiedenen Browsern angezeigt wird.

Glücklicherweise ermöglicht das Hinzufügen von Schriftarten über Css eine viel grössere Auswahl an Schriftarten. Und Anwendungen wie Adobe Typekit und Google Fonts bieten Webdesignern eine breitere Typografie-Palette, mit der sie kreativ arbeiten können.

4. Webdesigner sind ständige Betreuer

Eine Website ist ein lebendiges Ding, das ständig Veränderungen durchläuft. Handlungsaufforderungen und Inhalte können umgeschrieben werden, wenn sich die Identität einer Marke ändert. Produkte können zu E-Commerce-Sites hinzugefügt werden und die Navigation wird aktualisiert, um die Conversion Rate zu erhöhen.

Ähnlich wie ein Stadtplaner müssen Webdesigner prognostizieren, wie eine Website wachsen könnte, und müssen Raum für Änderungen zuweisen. Und sie haben immer zu bedenken, dass auch Menschen ohne Webdesign-Kenntnisse die zukünftigen Änderungen vornehmen könnten.

Während sich ein Grafikdesigner auf die Kreativität konzentriert, beschäftigt sich ein Webdesigner damit, wie alle Teile eines Designs als System zusammen funktionieren.

5. Webdesigner haben eine kontinuierliche Beziehung zu einem Publikum

Bei Websites dreht sich alles um Traffic und wiederkehrende Besucher. Sie sind ein Produkt, das von einem Publikum konsumiert wird. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, wird es sicher jemand bemerken – und darüber sprechen.

Wenn die Dinge nicht so funktionieren, wie sie sollten, oder wenn Benutzer ein Design hassen, hören Webdesigner davon! Das Internet ist ein Superhighway für Meinungen und Feedback. Absprungraten, Schlüsselwort-Verweise und populäre Inhalte sind nur einige der Daten, die ein Webdesigner verwenden kann, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht.

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